Mittwoch, 10. April 2013

Es geht auch ohne Glashaus....eine wirklich saubere Sache


Vielleicht hat sich der Ein oder Andere schon mal gefragt, warum es in Tirol so wenige Glashäuser für die Gemüseproduktion gibt?
Im Osten Österreichs sieht das schon ein wenig anders aus. Zum Einen liegt es wohl an der vorhandene Fläche welche in Tirol aufgrund seiner topografischen Lage nicht in dem Maße vorhanden ist wie im Osten von Österreich. Daraus resultieren auch die erhöhten Preise für Grund und Boden im Vergleich zu Bundesländern wie NÖ, Burgenland oder etwa der Steiermark.

Der Gemüseanbau in Österreich wird zum Großteil im Freiland betrieben. Die Gesamtfläche der Gemüseflächen unter Glas liegt bei 109,68 ha - über 90% dieser Flächen sind auf die Bundesländer Burgenland und Steiermark aufgeteilt.

Ein Glashaus bietet dem Produzenten auf der einen Seite ein verlängertes bzw. durchgehendes Erntefenster, eine Produktion welche Sicherheit durch Wetterunabhängigkeit bietet sowie die Möglichkeit, Gemüse anzubauen, welches im Freiland nur schlecht bzw. gar nicht wachsen würde.

Ein Glashaus in Tirol zu erhalten ist bei den üblichen Produkten im Normalfall eher als unwirtschaftlich einzustufen. Die Energiekosten und auch die Umweltbelastung (Co2) auf das Produkt heruntergerechnet steht sich im Allgemeinen nicht dafür.

Wir produzieren daher wenige Produkte in Folienhäusern anstatt in Glashäusern. Unter anderem ursprüngliches Gemüse wie die Feldgurke, mit einer festen Schale, leicht gestachelt und intensiv im Geschmack. Die Früchte sind etwas 22-24 cm lang, ohne störende Kerne und ohne Bitterstoffe.

Doch das ist dann ein anderes Kapitel welches ich später zur Vorbereitungszeit im Mai/Juni euch noch näher bringen werde.

das Folienhaus vor der Bepflanzung








Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen