Montag, 29. April 2013

Immer mehr Lebensmittel wandern in den Müll


Die Österreicher werfen jährlich so viele Lebensmitteln in den Müll dass eine halbe Million Menschen ein Jahr lang ernährt werden könnten. Oder anders gesagt, ganze 96.000 Tonnen an genießbaren Lebensmitteln wandern in den Restmüll - die gesamte Innsbrucker Bevölkerung könnte davon ein Jahr lang versorgt werden.
Weltweit wird rund ein Drittel! Aller erzeugten Lebensmittel verschwendet, während gleichzeitig 925 Millionen Menschen Hunger leiden.

Mit der Aktion "Lebensmitteln sind kostbar" haben die ARGE Bäuerinnen eine Aktion gestartet, welche das Bewusstsein der Konsumenten schärfen soll. Ein verantwortungsvoller Umgang mit den Lebensmitteln schont nicht nur die Umwelt und Ressourcen, sondern auch die eigene Geldtasche. Rund 300 Euro pro Jahr gibt jeder Österreicher für Lebensmittel aus, die dann ungeöffnet entsorgt werden.

Qualität statt Quantität
Mit Grosspackungen werden Kaufanreize entgegen der sozialen Realität, in der immer mehr Menschen alleine leben, geschaffen.
Besser ist es, qualitativ hochwertige Lebensmitteln aus der Region zu kaufen, dadurch unterstützt man die heimische Landwirtschaft und leistet einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

Denk dran bei jedem Einkauf!!







Dienstag, 23. April 2013

Darf ich vorstellen - mein Name ist "Kopfsalat"
und ich bin der nächste der in die heimischen Regale darf



Derzeit genießen wir die kleinen, scharfen Radieschenknollen voll Genuss, doch der nächste Herr steht schon in den Startlöchern.....

Langsam kommen auch die Salate nun aus der Erde gewachsen und die warmen Temperaturen helfen dabei kräftig mit.

Der Kopfsalat stammt, wie die meisten Salate vom weit verbreiteten wilden Zaunlattich ab, einer ursprünglichen Steppenpflanze Südeuropas. Er wird weltweit im gemäßigtem Klima angebaut, vor allem in Mittel- und Westeuropa.

Der Kopfsalat bildet eine 100 bis 150 Gramm schwere, offene Rosette mit einer dichteren Knospe und großen losen Außenblättern. Die Blätter sind ungeteilt, glattrandig, weich, zart und saftig. Die Farbe reicht von dunkel- bis zu hellem gelbgrün. Bedingt durch die geringe Sonneneinstrahlung sind die Innenblätter heller und zarter und in der Salatschüssel meistens die beliebtesten.

Den Geschmack von Kopfsalat kann man als angenehm mild bis leicht bitter, aber eher neutral beschreiben - deshalb ist er auch sehr beliebt.

Der Energiewert liegt bei gerade mal 11 Kilokalorien! Durch seine Inhaltsstoffe ist der Kopfsalat sehr hochwertig. Einziger Nachteil ist die hohe Nitratspeicherfähigkeit bei Kopfsalat aus dem Glashaus in der lichtarmen Jahreszeit, daher ist knackfrischer Tiroler Kopfsalat aus dem Freilandanbau auf jeden Fall zu bevorzugen.

Die Winterpause ist endlich vorbei - ab nächster Woche ist heimischer Salat aus Freilandanbau wieder in den Regalen zu finden!! DAS schmeckt uns :)


ich werde mal ein schöner Kopfsalat....bis ich erntereif bin vergehen jedoch noch ein paar Tage...

Die richtige Pflege ist die Grundlage für einen gesunden Salat. Das Vlies wird geöffnet, der Salat genießt ein Sonnenbad und wird mit mühevoller Handarbeit von eventuellen Unkräutern befreit!

Dienstag, 16. April 2013

FAQ´s
Feldgemüsebau in Österreich - auf so viel Fläche, wachsen eure "Gemüschen"


Mit Oktober 2010 wurde im Rahmen der Agrarstrukturerhebung auch eine Erhebung des Feldgemüsebaues durchgeführt.

Mit 1962 Betrieben wurden im 57 Betriebe weniger erfasst (-2,8%) als noch bei der letzten eigenständigen Erhebung im Jahr 2004. Trotz dieses Betriebsrückganges stieg die Gesamtanbaufläche um 15,2% auf 11.406 ha im Vergleich zu 2004.

Betrachtet man die Verteilung der Feldgemüseanbauflächen in den einzelnen Bundesländern, so lagen mit 7.166 ha wieder mehr als die Hälfte der Flächen in Niederösterreich, gefolgt von Oberösterreich mit 1.306 ha und dem Burgenland mit 1.206 ha. Während in diesen BL und auch in Kärnten, Salzburg, Tirol und Wien Zuwächse verzeichnet werden konnten, gingen die Flächen in der Steiermark und Vorarlberg zurück.

Bei den Flächen unter Glas und Folie wurden gegenüber der letzten Vollerhebung im Jahr 2004 ein Rückgang von 17% auf 110 ha registriert. Rund 80% der Flächen liegen - trotz Rückgang in beiden Bundesländern - im Burgenland und in der Steiermark.
In den übrigen BL spielt der Anbau unter Glas und Folie eine untergeordnete Rolle.

Aus der Agrarstrukturerhebung ist deutlich zu sehen, dass der Anteil an Landwirten mit kleinen Flächen rückläufig ist jedoch die Anbauflächen vergrößert werden.

National gesehen nimmt der Zwiebelanbau mit 21,7% der gesamten Gemüseanbaufläche, den Spitzenplatz ein, gefolgt von den Karotten.

Aufgrund der geringen Anzahl von Flächen ist das Gemüse aus Tirol natürlich von besonders hoher Wertigkeit und somit einzigartig - nicht nur im Geschmack.

Wir von Plank Gemüse, wünschen allen einen schmackhaften Start in die regionale Gemüsesaison 2013!!











Mittwoch, 10. April 2013

Es geht auch ohne Glashaus....eine wirklich saubere Sache


Vielleicht hat sich der Ein oder Andere schon mal gefragt, warum es in Tirol so wenige Glashäuser für die Gemüseproduktion gibt?
Im Osten Österreichs sieht das schon ein wenig anders aus. Zum Einen liegt es wohl an der vorhandene Fläche welche in Tirol aufgrund seiner topografischen Lage nicht in dem Maße vorhanden ist wie im Osten von Österreich. Daraus resultieren auch die erhöhten Preise für Grund und Boden im Vergleich zu Bundesländern wie NÖ, Burgenland oder etwa der Steiermark.

Der Gemüseanbau in Österreich wird zum Großteil im Freiland betrieben. Die Gesamtfläche der Gemüseflächen unter Glas liegt bei 109,68 ha - über 90% dieser Flächen sind auf die Bundesländer Burgenland und Steiermark aufgeteilt.

Ein Glashaus bietet dem Produzenten auf der einen Seite ein verlängertes bzw. durchgehendes Erntefenster, eine Produktion welche Sicherheit durch Wetterunabhängigkeit bietet sowie die Möglichkeit, Gemüse anzubauen, welches im Freiland nur schlecht bzw. gar nicht wachsen würde.

Ein Glashaus in Tirol zu erhalten ist bei den üblichen Produkten im Normalfall eher als unwirtschaftlich einzustufen. Die Energiekosten und auch die Umweltbelastung (Co2) auf das Produkt heruntergerechnet steht sich im Allgemeinen nicht dafür.

Wir produzieren daher wenige Produkte in Folienhäusern anstatt in Glashäusern. Unter anderem ursprüngliches Gemüse wie die Feldgurke, mit einer festen Schale, leicht gestachelt und intensiv im Geschmack. Die Früchte sind etwas 22-24 cm lang, ohne störende Kerne und ohne Bitterstoffe.

Doch das ist dann ein anderes Kapitel welches ich später zur Vorbereitungszeit im Mai/Juni euch noch näher bringen werde.

das Folienhaus vor der Bepflanzung